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Blog von Adamon von Eden

. - Inspirationen - Interpretationen. -

Die letzte Huerde:

Veröffentlicht am 24. September 2016 von Adamon von Eden

Im Umgang mit dem Okkulten durchläuft man unterschiedliche Erfahrungsstufen im Mischungsverhältnis zwischen bekannt und unbekannt, – ähnliches und doch völlig anderes beobachtet man in seiner Umwelt…

Umso mehr an Inhalt man eigengeistig erschafft, desto umfassender wird die Welt und ihre Angebote zu´r Prothese, – ist diese Welt zu Beginn der Ausgangspunkt, den man lernt, nach und nach zu abstrahieren, – in der Hoffnung, darüber Hinausreichendes zu erblicken, – verliert sie nach und nach immer mehr Macht über das Bewusstsein der eigengeistig schöpfenden Individualität, – schliesslich erblickt man sie nur noch als Tummelplatz der sich in einer steten Wiederholung befindlichen Basismenschheit, – einer Wiederholung, die stets nach dem gleichen Muster von Interesse, Eigenwichtigkeit und Selbstmitleid niemals das Eine tut, was Befreiung verheisst, – nämlich Abstand zu halten von bisherigen wiedergekäuten Antworten, – um aufgrund dieses errungenen Abstandes überhaupt erst erkennen zu können, was jenseits dieser Antworten als Antwort bereitliegt. –

 

 

Und Ich meine die auf Erden errichtete Welt, – denn „die Erde an sich“ verneint niemals eine Möglichkeit und lässt immer alle Räume offen, darüberhinaus zu blicken, darüberhinaus zu erkennen und darüberhinaus zu erschaffen, – doch natürlich darf man sich an nichts mehr binden, was diese Möglichkeiten verneint. –

 

 

Das scheint unmöglich zu sein und möglicherweise gibt es einen Punkt der Eingebundenheit in diese Welt, an dem dies überhaupt nicht mehr greifbar ist, – an dem selbst der eigene Geist nur noch eine reine Projektionsfläche der Aussagen anderer Geister ist…

Ich war diesem Treiben niemals nahe genug, um dies mit Sicherheit behaupten zu können, – selbst als Ich mitten unter Ihnen war und mich jahrelang mit Ihnen austauschte in der Hoffnung auf eine Idee von Ähnlichkeit, – war der Abstand zu Ihnen stets grösser als die Nähe, – von der Ich damals noch annahm, sie könne mich bereichern, – was jedoch ungeachtet aller emotioneller Bestrebungen niemals eintrat, – mich selbst erkannte Ich erst, als Ich mich Ihnen entnahm, – und so ist es bis heute geblieben. –

 

 

Es ist also NICHT so, das Ich mich aus einer Gefangenschaft, die mich mit anderen verband, befreit hätte, – das nahm Ich nur an auf der Suche nach einer Ähnlichkeit zu diesen Anderen, – vielmehr verhält es sich so, das mich diese Gefangenschaft niemals wirklich erreichte, – sie war zwar „um mich herum“, doch sie vermochte mich niemals zu durchdringen und hatte also niemals wirkliche Macht über mich…

Und vielleicht solltet auch Ihr Euch die Frage stellen, „ob es denn jemals eine weltliche Macht über Euch gegeben hat ?“ – Oder, ob Ihr das nur annehmt, „auf der Suche nach einer Ähnlichkeit zu Anderen ?“

 

 

Es gibt nämlich keine Ähnlichkeit, – es gibt nur eine gewisse „Gleichheit der Form“, – die auch recht stark variiert, – jenseits dieser sind Wir völlig individuell = völlig un-teilbar. –

Und wenn es Euch nicht zu teilen vermag, – wie sollte es je Macht über Euch haben ?

Und vielleicht offenbart sich in dieser Frage „die letzte Hürde“, – oder besser gesagt: „Die Einzige, die es jemals gegeben hat“…

Und wenn man sich dann bei jeder scheinbar äusseren Aufgabenstellung, – bei jeder aufgedrängten Antwort die Frage stellt:

 

„Hat dies Macht über mich oder tue Ich es, um etwas zu ähneln ?“

– erkennt man, „in welchem Ausmass man etwas ähneln möchte“, – „wem man ähneln möchte und auch warum“, – erkennt man, „was Einen wirklich durchdringt“, – und was in welchem Abstand zu Einem steht. –

Und dann kann man die Macht einschätzen und auch die eigene Position darin, – und so hebt sich nach und nach die Machtlosigkeit, – immer dann „wenn man sich über sie erhebt“. –

 

 

AvE. –

 

 

 

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